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  • Der Borkenkäfer - Ihr Feind

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Die Fichte und der Borkenkäfer

Uns erreichen in der letzten Zeit viele Fragen zum Befall durch den Borkenkäfer und zu einer evtl. Minderwertigkeit der verwendeten Fichte. Wir möchten Ihnen nachfolgend Informationen, Bilder und Beispiele dazu geben.

Der deutsche Wald ist krank. Insbesondere das Gebiet des Erzgebirges und des Thüringer Waldes hatte eine Monokultur an Fichten. Viele, viele Fichten sind vom Borkenkäfer befallen und die Forstwirtschaft zu lange mit der Fällung der befallenen Bäume gewartet und so breitete sich der Borkenkäfer rasant aus.

Wenn die mit Borkenkäfer befallene Fichte gefällt ist, kann der Borkenkäfer nicht mehr lange überleben und stirbt ab. Man erkennt dies an der vom Stamm abfallenden Rinde (bei „gesunden“ Fichten fällt die Rinde auch nach dem fällen nicht ab). Er hinterlässt auf dem Stamm einige Spuren, aber nur an der Oberfläche und befällt in dem Sinne nicht das Holz, jedoch ergeben sich braune Verfärbungen daran, weil die Rinde im Prinzip schon beim Transport mehr oder weniger abfällt, so dass Sie die gewohnten schönen hellen glatten Stämme erst einmal nicht mehr sehen.
Wir haben deshalb einen Musterbau ins Programm genommen, um selbst die theoretischen Aussagen, das Verhalten und den Umgang mit der Fichte zu testen und Ihnen dies zeigen zu können. An diesem Musterbau zeigen wir, wie der Borkenkäfer sich auf den Blockhausbau auswirkt und zwar einmal eine Seite vollkommen unbehandelt, also mit ehemaligen Borkenkäferspuren.

und die andere Seite von uns noch mal entsprechend bearbeitet. So können Sie sich selbst davon ein Bild machen.

Wenn Sie das Haus weiterhin unbehandelt lassen wollen, dann werden die braunen Verfärbungen relativ schnell verschwinden. Wollen Sie jedoch eine farbige Lasur ausführen, so wird die Oberfläche von uns bearbeitet (abgeschliffen – sehen Sie bitte Bild Nr. 2).
Unsere Tests, auch in der Verbindung mit einem holzbeheizten Saunaofen, haben qualitativ überhaupt keine negativen Auswirkungen auf den Naturstammhausbau gezeigt.
Weiterhin werden wir zu Vorsicht alle einheimischen Fichten, die wir in Zukunft für den Saunabau nutzen werden, nochmal vortrocknen (in einer großen Trockenkammer eines Sägewerkes), um gegenüber anderer Schädlinge (wie Holzwurm u.ä.) Vorsorge zu treffen. Dies insbesondere deshalb, weil die Forstindustrie zurzeit nicht garantieren kann, dass der gefällte Stamm sofort aus dem Wald gebracht wird und durchaus die Gefahr besteht, dass der Holzwurm in das Holz eindringt.
Durch diese Hitzeeinwirkung werden alle organischen Schädlinge abgetötet. Und zwar auf biologische Art und Weise – OHNE chemische Mittel.

 

So dass Sie sicher sein können, Sie bekommen von uns und diesen Anspruch haben Sie und wir, Holz ohne Ungeziefer. Alternativ hätten wir nur die Möglichkeit, was sowohl ökonomisch als auch ökologisch nicht gut ist, diese Stämme z.B. Douglasie oder Zirbe aus dem Schwarzwald oder dem Alpenraum zu importieren, bzw. Espe aus dem Baltikum.
Sie selbst können, in der Diskussion über Nachhaltigkeit, den Transport dieser Stämme zu uns, unter diesem Gesichtspunkt, bewerten. Wir schätzen ein, das wir hier mit der Verwendung von einheimischen Hölzern, die zudem noch einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, die bessere Nachhaltigkeit erreichen, als das wir einen Import von Holz zusätzlich durchführen.
Wir garantieren Ihnen mit unserer Erfahrung und auch mit diesem Test, den wir auch speziell für neue Kunden durchführen, dass trotz des Befalls durch den Borkenkäfer eine Beseitigung aller Spuren von uns erfolgt, so dass Sie ein hochwertig einwandfreies Haus bekommen.
Nach Einschätzung der Forstwirtschaft in einer Studie, haben wir zurzeit nur noch ca. 10 oder 20 Prozent gesunde einheimische Fichte stehen. Wobei natürlich die Kriterien für gesund oder krank sehr hart angelegt werden, aber Sie ersehen daraus, dass es jetzt zurzeit unmöglich ist von der Forstwirtschaft zu verlangen neue gesunde Bäume (wie früher) für uns zu fällen. Was ja vor der Borkenkäferkrise im normalen Waldeinschlag, auch bei privaten Waldbesitzern, gemacht wurde. Es gibt auch diese privaten Waldbesitzer, insbesondere die haben große finanzielle Verluste erlitten und werden die vorhandenen gesunden Bäume nicht fällen. Es sind immer noch alle beschäftigt um das kranke Holz so schnell wie möglich aus dem Wald heraus zu bekommen. Die Mehrarbeit zum schleifen der Stämme und der Vortrocknung die bei uns entsteht, wird sich bei Ihnen nicht kostenmäßig niederschlagen, weil Sie gegen gerechnet werden kann zu dem gefallenen Holzpreis den wir früher für gesundes Holz / Bäume / Fichten bezahlt haben. Preislich wirkt sich das für uns, wenn wir die Stämme abschleifen und entsprechend thermisch behandeln, in einem gewissen Maße aus, was jedoch wiederum ausgeglichen wird mit dem sinkenden Holzpreis durch das derzeitige Überangebot an gefällten Fichten durch die Borkenkäferproblematik. So das es zu keiner preislichen Erhöhung in der Herstellung für den Endkunden, trotz der Mehrarbeit, kommt. Unter Beachtung aller Kriterien, insbesondere der Nachhaltigkeit, sind wir sicher, dass wir damit eine sehr gute Lösung im Sinne unserer Kunden gefunden haben. Dazu kommen dann die Bilder vom Hausbau ca. 6 Stück von außen und innen

 

 

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